Horehronie (dt. Oberes Grantal)

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    Die in der Vergangenheit zum Neusohler-Komitat (sl. Zvolenská župa) gehörende Region Horehronie (dt. Oberes Grantal) umfasst die Bezirke Banská Bystrica (dt. Neusohl) und Brezno (dt. Bries an der Gran). Die Region erstreckt sich in der Mitte der Slowakei, im Obergraner Flussgebiet, dass Bestandteil des Altsohl-Beckens (sl. Zvolenská kotlina), vom Quellgebiet der Gran (sl. Hron) bis Hronsek ist. Hron (dt. Gran) ist der zweitlängste Fluss in der Slowakei (298 km). Er mündet bei Štúrovo (dt. Parkan) in die Donau. Das Becken umringen am oberen Wasserlauf des Flusses die Königsberger Niedere Tatra (sl. Krá¾ovoho¾ské Nízke Tatry) im Norden und das Vepor-Gebirge (sl. Veporské vrchy) in Süden. Im Talabschnitt von Bries bis Neusohl ist das die Dumbier Niedere Tatra und die Berge Starohorské vrchy in Norden, die Kremnitzer Berge (sl. Kremnické vrchy) in Westen und das Altsohler Becken (sl. Zvolenská kotlina) in Südosten. Das Altsohler Becken ist von den Ausläufern der Kremnitzer und Altberger Berge (sl. Kremnické vrchy, Starohorské vrchy), der Großen Fatra (sl. Ve¾ká Fatra) und der Niederen Tatra (sl. Nízke Tatry) in Norden und Westen und dem Vepor-Gebirge (sl. Veporské vrchy) in Süden umringt. Die Einwohner behielten in Ihrer Lebensweise viele Elemente der Volkstraditionen (sei es die Sprache, Bekleidung, Liedern und Tänzen).
    Zentrum der Region ist Banská Bystrica (dt. Neusohl) (78 tausend Einwohner). Es ist Sitz des Selbstverwaltungslandkreises Banská Bystrica. Die Stadt ist auch das größte und bedeutendste touristische Zentrum mit reicher Geschichte, zahlreichen kultur-historischen Denkmälern und Sehenswürdigkeiten (Stadtburg, Kirchen, Rathaus, historischer Marktplatz, Nationalaufstandsmuseum). Sie ist das Wirtschafts-, Kultur und Verwaltungszentrum des Oberen Grantals. Eine Aufstandsstadt, wo am 29. August 1944 der Slowakische Nationalaufstand (SNP) erklärt wurde.
    Viele Denkmäler in der Stadt und in der Umgebung weisen auf die bewegten Ereignisse des Zweiten Weltkrieges hin (Museum SNP (dt. Aufstandmuseum), Kremnièka, Kalište, Baláže u.a.).
    Die Stadt Banská Bystrica (dt. Neusohl) entwickelte sich aus einer ältesten Besiedlung im 12. Jahrhundert. Rechte einer königlichen freien Bergstadt wurden ihr im Jahr 1255 verliehen. Später wurde Silber, seit dem 14. Jahrhundert Kupfer (Špania Dolina - dt. Herrengrund) abgebaut. Den größten Aufschwung erreichte die Stadt Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts, während der Wirkung der Adelsfamilien Thurso aus Krakau und Fugger aus Augsburg. Der historische Stadtkern mit der Stadtburg (Barbakan), sakralen Bauwerken und Bürgerhäusern, umgeben mit einer Stadtmauer (an einigen Orten renoviert) mit erhaltenen Basteien wurde zum städtischen Denkmalreservat erklärt. Der Stadtburg herrscht die Jungfrau-Maria-Kirche (mit dem Hochaltar vom Meister Paul aus Leutschau - sl. Levoèa) und die Heiligenkreuzkirche. Zum Burgkomplex gehören das gotische Rathaus mit der Regionalbibliothek und das Matthias-Haus. Der gepflegte Marktplatz mit der zweitürmiger Franz-Xaver-Kirche, der geneigte Aussichts-Uhr-Turm aus dem 16. Jahrhundert und vielen Patrizierhäusern (Thurso-Haus - Museum, Beniczky-Haus und andere) locken nicht nur einheimische sondern auch ausländische Besucher.
    In der Nähe bieten sich ausgezeichnete Möglichkeiten zum vollkommenen Relaxen, Sporttreiben, Wandern, Radeln oder Agrotourismus (Kremnické vrchy - dt. Kremnitzer-Berge, Starohorské vrchy - Altenberger-Berge, Tajov, Králiky, Kordíky, Turecká, Špania dolina - dt. Herrengrund). Banská Bystrica (dt. Neusohl) ist Ausgangspunkt der markierten Wanderwege in die nahe und entfernte Umgebung. Den Besuchern bieten sich ausgezeichnete Möglichkeiten für den Skiabfahrtslauf und zum Skiwandern in bekannten Skiorten (Donovaly, Šachtièky, Turecká, Skalka, Krahule, Králiky, Sielnická po¾ana u.a.).
    Zum weiteren bedeutenden Städtchen der Region zählt Brezno (dt. Bries a.d. Gram) (23 tausend Einwohner). Die älteste Erwähnung über Bries stammt aus dem Jahr 1265. Im Jahr 1655 wurde es zur freien Königsstadt erklärt. Der Marktplatz har einen quadratischen Grundriss. Da herrscht der Stadtturm (Glockenturm), die Kirche aus dem Jahr 1785 und das ehemalige klassizistische Rathaus aus dem Jahr 1790 (heute das Obergraner Museum - Horehronské múzeum, mit den Ausstellungen der Volkstrachten, Stickereien und Holzerzeugnisse). Jahr für Jahr findet hier im Mai der Literatur-Musik-Wettbewerb statt.
    Brezno (dt. Bries) ist ein bedeutender Eisenbahn- und Straßenknoten. Dank seiner hervorragender Lage ist die Stadt Ausgangspunkt in bedeutende touristische und Ski Gebiete: Chopok-Süd (Bystrá dolina, Krpáèovo), Mýto pod Ïumbierom (dt. Mauth), Èertovica. Hervorragende Wandermöglichkeiten am Hauptkamm der Niederen Tatra (sl. Nízke Tatry), oder des Vepor-Gebirges (sl. Veporské vrchy). Die Niedere Tatra wurde zum Nationalpark erklärt. Er reicht bis Telgárt (dt. Thiergarten) unter dem Krá¾ova ho¾a (dt. Königsberg) . Hier grenzt er an den Nationalpark Slowakisches Paradies (sl. Slovenský raj)an. In der Nähe von Brezno kann der Besucher viele interessante Orte besuchen. Kurort Brusno (Heilung von Verdauungskrankheiten), Nemecká (Denkmal der Opfer aus dem Zweiten Weltkrieg), Horná Lehota, Chvatimech (wieder in Betrieb gesetzte Schmalspurbahn Èierny Balog - Vydrovo), Osrblie (Biatlonareal), Bystrá (Bystrá - Tropfsteinhöhle), Bacúch (Božena-Nìmcová-Quelle), Polomka (eigenartige Trachten und Mundart), Telgárt (dt. Thiergarten) (Eisenbahntunnel die sog. „Thiergärtner Schlaufe“, typische Holzhäuser, Wetterwarte), Quellgebiet und die Gran-Mäander (sl. Hron) unter dem Besnik-Pass (sl. Sedlo Besník).
    Der Gran-Fluss ist dank weniger technischen Hindernissen unter den Flößern und Kanufahrern beliebt. Üblich wird der Fluss ab Brezno (bei höheren Wasserständen schon ab He¾pa) bis in die Donau, außer dem Abschnitt bei Ve¾ké Kozmálovce (N-W von Levice - dt. Lewenz) wo sich eine Talsperre befindet, herab geflößt.
    Das Obere Grantal gehört zusammen mit der Liptau (sl. Liptov) und der Zips (sl. Spiš) zu den attraktivsten und am meist besuchten slowakischen Gebieten. Die gesamte Region ist reich an touristischen Standorten, die während des ganzen Jahres besucht werden können. Wandern, Radeln und Skifahren kann der Besucher in den bekannten Urlaubsgebieten. Historische Sehenswürdigkeiten sind im Zentralteil des Oberen Grantals konzentriert (Banská Bystrica, Slovenská ¼upèa (dt. Windischlipsch), Hronsek). In Herrengrund (sl. Špania dolina) befindet sich das Volksarchitekturreservat. Die ganze Region lebt hier mit den Folkloretraditionen und dem Reichtum von Liedern und Bräuchen (Polomka, He¾pa, Šumiac, Mýto pod Ïumbierom - dt. Mauth, Èierny Balog - dt. Schwarzwasser). In der Region befinden sich aufgesuchte Mineralquellen und an sie anknüpfende Kurorte (Brusno). Die attraktive Schmalspurbahn mit der Dampflokomotive fährt aus Chvatimech nach Schwarzwasser (dt. Èierny Balog).


         

       

Dies ist meine Webseite, welche ich dem Oberen Grantal gewidmet habe,
mittels welcher ich Sie gleichzeitig zum Besuch dieser schönen Ecke der Slowakei einladen möchte.
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Rudolf Kukura

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